Ihr richtiger Name:

Markus Ridder

Ihr Geburtsdatum:

16.02.1971

Ihre bisherigen Veröffentlichungen:

Der Blütenstaubmörder, Pendragon Verlag 2011 und

Weltbild Verlag, 2013

Die Krabbe, Pendragon Verlag 2009

Ihr Genre?

 Krimi, Thriller

Beschreiben Sie mit einem Satz Ihren Schreibstil:

Die “Süddeutsche Zeitung” hat einmal folgendes über meinen Stil geschrieben: „Markus Ridder redet, wie er schreibt: schnörkellos. Er ist ein guter, phantasievoller Schreiber.“ Das freut mich natürlich, dennoch wage ich auch hin und wieder einen Schnörkel, wenn ich das Gefühl habe, eine Situation so noch plastischer darstellen zu können. Zudem passe ich meinen Stilt der Handlung und den Protagonisten leicht an.

Haben Sie schon einmal unter einem Pseudonym gearbeitet?

Nein, aber vielleicht mache ich das in der Zukunft einmal. Auch deutschsprachige Schriftsteller sind ja derzeit bestrebt, ihre Leser mit anglistischen Autoren-Namen zu versorgen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass englische bzw. amerikanische Autoren für eine leichtere Zugänglichkeit stehen. Bei deutschen Autoren hat man oft Angst vor Kettensätzen von oben links bis unten rechts auf der Seite.

Wie sind Sie zum Schreiben von Büchern gekommen?

 Meine Karriere als Rock-Star ist gescheitert und ich brauchte eine Alternative. Naja, nicht nur: Ich bin von Haus aus  Journalist und da hat man schon beruflich mit dem Schreiben zu tun. Ich wollte dann auch einmal eine längere Geschichte erzählen und dabei ist dann ein Krimi herausgekommen. Der Verlag wollte gerne einen zweiten und so habe ich erneut in die Tasten gegriffen. Mittlerweile ist das aus meinem Leben kaum mehr weg zu denken.

Sind Sie hauptberuflich Autor?

Ich bestreite damit einen Teil meines Einkommens. Parallel arbeite ich aber weiter als Journalist und berate Unternehmen bei der Kommunikation.

Haben Sie literarische Vorbilder?

Es gibt Autoren, die mich geprägt haben und die ich auch liebe. Aber sie sind nicht die Vorbilder bei meiner eigenen Arbeit. Man muss schon versuchen, etwas eigenes zu schaffen, auch wenn man “nur” Thriller schreibt. Ich denke, das spüren die Leser.

Was sind Ihre Lieblingsbücher?

Einer meiner Lieblingsautoren ist Graham Greene. Wenn ich auswählen müsste, welches seiner Bücher ich am meisten mag, würde ich sicherlich zu “Der stille Amerikaner” tendieren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich mit vielen Themen des Buchs identifizieren kann: Die Hauptfigur ist auch Journalist. Das Buch spielt in Vietnam und ich liebe Asien. Außerdem ist der Hintergrund spannend: Der Vietnamkrieg kurz bevor die Amerikaner sich hier stärker engagiert haben – als ehemaliger Politikstudent ein spannendes Thema für mich. Und vergessen wir nicht Greens knappen, aber dennoch plastischen Stil. Es gibt wirklich wenige Schrifsteller, die es geschafft haben, mit so weinig Worten (das Buch ist relativ dünn) so viel Atmosphäre zu erzeugen.

Sind Sie eher ein Papier- oder Ebookleser?

Unterwegs eher E-Book, auf dem Sofa eher Papier.

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