Autor: Marie Anhofer Genre:
Bewertung

Aus dem Klappentext:

„Basierend auf den grausamen Erlebnissen ihrer Kindheit, beschreibt Marie Anhofer den Leidensweg eines Mädchens, das den psychischen und physischen Misshandlungen ihrer Pflegefamilie ausgesetzt ist. Für sie ist Marie das »Rabenvieh«, das man ungestraft halb totprügeln darf. Außenstehende schweigen – Nachbarn stellen sich taub, Lehrer schauen weg, Ärzte behandeln Wunden, selbst die zuständige Sozialarbeiterin verwehrt ihr jede Hilfe. Unter der Last des Unerträglichen zersplittert ihre Seele, sie flüchtet in Tagträume, in bessere Realitäten. Sie gibt nicht auf und überlebt – die tiefen seelischen Narben jedoch bleiben. Mit erschütternden Worten erzählt die Protagonistin aus ihrer Perspektive das schier unglaubliche Geschehen, was unweigerlich zu der Frage führt: Wie lange dürfen wir die Augen vor der Realität verschließen?  “

 

Fazit:

Für uns als Leser, die solche schreckliche Erlebnisse nicht erleben mussten, ist es schwer zu verstehen, wie Frauen, Männer und auch Kinder sowas schreckliches ertragen müssen.

Das Buch „Rabenvieh“ hat ich zum Nachdenken angeregt und ich frage mich immer wieder, wieso Menschen solche grausame Taten erleben müssen und wieso es immer noch Menschen gibt, die anderen Menschen sowas schrecklichen antun und Kinder misshandeln. Warum greifen Ärzte oder auch Nachbarn nicht ein, wenn sie Misshandlunsopfer sehen? Warum gehen viele Menschen unserer Gesellschaft immer noch mit geschlossenen Augen durch die Welt.  Ich muss jetzt noch mit dem Kopf schütteln, wenn ich an einige Stellen des Buches denke ( z.b die Bestrafungen)

Frau Anhofer zeigt großen Charakter, indem sie Ihre Kindheit und die Misshandlungen in Ihrem Buch verarbeitet. Dafür ziehe ich meinen Hut vor Frau Anhofer.

Deswegen vergebe ich 5 von 5 Sternen.

 

 

Preis: 7,90 €
Dateigröße: 875 KB
Ungefähre Seitenanzahl: 241
Verlag:
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Rezensiert von Julia

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